Gut & klimafreundlich essen …

Wie wird Lebensmittelqualität eigentlich definiert?

Ist Lebensmittelqualität mit “Risikofreiheit” hinreichend definiert?
Reicht es, wenn Lebensmittel den Anforderungen der Verarbeitungsindustrie entsprechen? Einheitlich – keimfrei – transportfähig?

Oder gibt es noch andere Aspekte, wie zum Beispiel den Geschmack, die Anbausysteme, die Umweltverträglichkeit, die Tiergerechtheit oder die Verarbeitungstiefe?

Ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Gemüse oder andere Lebensmittel frei von Agrochemikalien sind?

Reichen uns beim Geschmack unterschiedliche Aromastoffe?
Oder wünschen wir uns den Geschmack unterschiedlicher Regionen und Kulturen, der sich in authentischen Rezepten niederschlägt und in handwerklicher Verarbeitung?

Welche Diät ist klimafreundlich, welche nicht?

Viele Modellrechnungen zum Klimaeffekt von Ernährung vereinfachen zu stark. Wo sitzen die ausschlaggebenden Stellschrauben für gutes und klimafreundliches Essen?

Beratung, Recherche, Seminare, Workshops….

Lebensmittelqualität
  • Was ist der Codex Alimentarius?
  • Europäische Lebensmittelqualität – best of all?
  • Was ist gut in der EU, was schlecht?
  • Was machen Lebensmittelzusatzstoffe mit unserem Darm-Mikrobiom?
  • Was ist erlaubt, was nicht – bio & konventionell?
  • Sind Bioprodukte gesünder? Was sagt die Wissenschaft?
Klimafreundlich essen
  • Fleischverzicht: wieviel muss es sein?
  • Ist Veganismus klimafreundlicher?
  • Sind “Klimalabel” wirklich hilfreich?
  • Ist die Kuh ein Klimakiller?
  • Regional versus Importe
  • Bio versus konventionell
  • Hochverarbeitet versus natürlich
Klimafreundliche Agrarsysteme
  • ist “pfluglos” = Klimaschutz?
  • Humusaufbau braucht Pflanzenvielfalt
  • Agroforstsysteme – Win Win Win…
  • Bodenstruktur und Wasserhaushalt

All diese Fragen diskutiere ich gerne mit Ihnen, fertige Recherchen an oder gebe einen Überblick über den wissenschaftlichen Kenntnisstand und gesetzliche Regelungen.

Publikationen, die das Thema betreffen:

Beste, A. (2020): Klimagerechte Landwirtschaft – warum weniger vom Schlechten nicht gut ist. In: Ländlicher Raum 1/20

Beste, A.; Idel, A. ( 2. Auflage 2018): Vom Mythos der klimasmarten Landwirtschaft oder warum weniger vom Schlechten nicht gut ist.

Beste, A. (2018): Mehr Bio für Bayern. Gemeinschaftsverpflegung als Absatzmotor für ökologisch erzeugte Produkte mit regionalem Bezug in Bayern

Beste, A.; Börneke, St. (2013): Denn sie wissen, was sie tun… Wie nachhaltige Landwirtschaft aussehen könnte und warum wir sie noch nicht praktizieren.

Beste, A., Boeddinghaus, R. (2011): Artenvielfalt statt Sojawahn. Wie lässt sich das seit langem bestehende Problem lösen?

Weitere Publikationen finden sich” hier.

Biespiel: Klimawirkung bei ausgewählten Bioprodukten gegenüber konventionell erzeugten

Quelle: Hirschfeld 2008